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EDITORIAL: Seybold im Zeichen von PDF (A / *****)Die Seybold-Frühjahrskonferenz und -Ausstellung, die
letzte Wiederum durfte ich die PDF-Session in der "Publishing Ausserdem habe ich zum ersten Mal ein Tutorial unterrichtet. Glücklicherweise steht für die Acrobat 5.0 Upgrade-Seminare,
Das Interesse an diesen Seminaren ist erfreulich gross. Für
die Auch für die PDF2001-Veranstaltung des Frühjahrs-Symposiums
der An allen Veranstaltungen werden Sie über die neuen Möglichkeiten Stephan Jaeggi ADOBE: Acrobat 5.0 in USA ausgeliefert (A / *****)Pünktlich zur Seybold-Konferenz hat Adobe damit begonnen, die englische Version von Acrobat 5.0 in den USA auszuliefern. Einige Anwender berichteten allerdings von erheblichen Probleme mit der Installation des Updaters. Auf der Acrobat-Entwicklerkonferenz in Boston hat Adobe uns gesagt, dass die ersten Updater-CDs "kleinere Fehler" aufwiesen. Ich hoffe, dass sich das bei uns nicht wiederholt. Ein Freund aus Kalifornien musste jedenfalls etwa ein halbes Dutzend Mal bei Adobe anrufen, bis er es (nach einer Woche) geschafft hatte, den Updater zu installieren! ADOBE: Acrobat Reader 5.0 verfügbar (A / *****)Die Acrobat 5.0 Reader in verschiedenen Sprachen (auch Deutsch) wurden allerdings erst gestern auf dem amerikanischen Adobe Web-Server freigegeben. (Auch via FTP für Mac und Windows im Zugriff). Falls der Adobe-Server überlastet sein sollte, kann man es auch bei PlanetPDF versuchen. Adobe hat mit der Freigabe der Reader bis nach dem Abgabetermin für die amerikanischen Steuererklärungen am Montag gewartet, da in diesem Zusammenhang die täglichen Downloads des Acrobat Readers um mehrere Faktoren ansteigt. Adobe konnte damit eine mittlere Kastrophe (vorerst) verhindern. Während der Windows-Reader wie bisher als eine Installationsdatei (ca. 11,2 MB) heruntergeladen werden kann, kann der Mac-Reader nämlich nur über einen Web-Installer geladen werden, der unzählige Einzeldateien herunterlädt. Ueber eine ISDN-Verbindung habe ich dazu (inkl. mehreren Dutzend Abbrüchen) über eine Stunde benötigt. Ein Glück, dass der Installer nach einem Abbruch nicht immer wieder von vorne beginnt. Trotzdem frage ich mich ernsthaft, wieviele Durchschnittsanwender diese Geduld aufbringen werden. Da müsste man sich bei Adobe dringend etwas Besseres einfallen lassen. Zumal ich von der Acrobat-Produktmanagerin erfahren habe, dass Adobe die freie Verbreitung des Readers auf anderen Webservern einschränken will, damit sie bessere Download-Statistiken erhalten... CALLAS: pdfInspektor 2 und SaveAsPDF1.3 (P / ****)Wie bereits in der letzten Ausgabe von PDF-AKTUELL kurz gemeldet hat Callas die neue Generation der Preflight-Software pdfInspektor 2 in Boston vorgestellt. Neben dem Prüfreport bietet die Snap-Funktion für jedes problematische Element auf einer PDF-Seite eine Detailansicht in einem eigenen Fenster. Ergänzend kann man mit der Breakout-Funktion einen grafisch-visuellen Fehlerbericht generieren, der jeden Fehler auf jeweils einer eigenen Berichtsseite samt Fehlererläuterung auflistet. Das Produkt soll in mehreren Versionen zu unterschiedlichen Preisen ab Juli 2001 erhältlich sein. Ausserdem will Callas ein hilfreiches Plug-In namens SaveAsPDF1.3 herausbringen, das es erlaubt aus Acrobat 5.0 eine PDF-Datei gemäss Spezifikation 1.3 zu sichern. Dabei wird nicht nur einfach die Versionsnummer geändert, sondern neue Elemente ggf. konvertiert (Ausnahme: transparente Objekte, die nicht in PDF 1.3 codiert werden können). Dies ist in einer Uebergangsphase sehr wichtig, da es erfahrungsgemäss noch eine Weile dauern wird, bis alle Prepress-Applikationen die neuen Dateien lesen können werden. LANTANA: Stratify PDF und Variform PDF (A / **)Auf der Seybold hat Lantana ihre neuen Plug-ins Stratify PDF und Variform PDF angekündet. Stratify PDF (nur für Mac) ermöglicht die Definition von Layern in PDF-Seiten mit denen man zum Beispiel unterschiedliche Preise und Adressen in Anzeigen oder Sprachwechsel auf einer PDF-Seite steuern kann. Leider sind die Layer auf eine Seite beschränkt und die Zuweisung der Elemente zu einem Layer ist etwas unpraktisch. Variform PDF (nur für Windows) ermöglicht das Laden von Datensätzen in PDF-Formularfelder. Dies ist eine Funktion die eigentlich in der Windows-Version von Acrobat 5.0 durch die ODBC-Schnittstelle standardmässig möglich wird. CREOSCITEX: Pagelet und Synapse (P / ****)Mit dem PDF-Montage-Werkzeug Pagelet ist CreoScitex ein guter Wurf gelungen. Einzelne Seitenteile können auf einer leeren oder bereits bestehenden PDF-Seite importiert und präzise (mit Hilfe von Koordination und einem Gitter resp. individuellen Hilfslinien) platziert werden. Die Seitenteile können auch noch skaliert und gedreht werden. Die Synapse-Produkte verbessern die Zusammenarbeit zwischen dem Seitenerzeuger und dem Prepress-Dienstleister , indem die PDF-Erzeugung (v.a. aus QuarkXPress) einfacher und sicherer gemacht werden kann. Der Prepress-Dienstleister resp. die Druckerei erzeugt mit Synapse Pro die Einstellungen, die der Seitenerzeuger mit dem Synapase-Basisversion ausführt. Zur Konvertierung von PostScript zu PDF wird der um eine Startupdatei ergänzte Acrobat Distiller verwendet. Anschliessend wird mit der integrierten PitStop-Library automatisch ein Preflight-Check gemacht. QUITE: Quite Revealing (P / ***)Aandi Inston von Quite Software hat auf dem PDF-Day in Boston eine Vorschau auf sein neustes Plug-in "Quite Revealing" präsentiert. Das Plug-In erlaubt die Anzeige und teilweise Aenderung von normalerweise versteckten Parametern in einer PDF-Datei (wie z.B. Rasterparameter, Profile, Ueberdrucken und Transparenz). Ausserdem ist eine Vorschau der einzelnen Farbauszüge möglich. Leider gibt es dazu auf seinem Webserver noch keine näheren Informationen. Dafür kann eine Preview der Version 1.5 von "Quite A Box of Tricks" heruntergeladen werden, die einige neue Funktionen für Acrobat 5.0 enthält. U.a. können die QABOT-Funktionen nun mit den Batch-Sequenzen von Acrobat 5.0 automatisiert werden. TRANSFER: Relay von Digital Horizons (P / ***)Auf dem Markzware-Stand haben wir Verteter der kanadischen Software-Schmiede Digital Horizons getroffen, die mit Relay ein elegantes Programm zur Uebertragung von Dateien über das Internet anbietet. Das Produkt unterstützt neben einigen anderen Datenformaten speziell PDF, indem der Distiller automatisch aufgerufen werden kann. ADOBE: eBooks everywhere (E / ****)In Boston hat Adobe eine Reihe von Neuerungen im eBook-Bereich angekündet. Neben der Version 2.0 des kürzlich erworbenen Content Servers wurde auch ein Acrobat Reader für das PalmOS vorgestellt. Daneben wurde eine wichtige Zusammenarbeit mit der Online-Buchhandlung Amazon.com bekanntgegeben ADOBE: MakeAccessible Plug-In (W / ***)Um die neuen Funktionen zum Neuumfliessen von Texten auf kleinen Bildschirmen (z.B. eBooks, PDAs) und zur Ansteuerung von Vorlese-Software für Sehbehinderte ausnutzen zu können, müssen PDF mit speziellen Markierungen (sogenannte Tags) enthalten. Nur wenige Tools (z.B. PDFMaker aus Word, Webcapture) erzeugen zur Zeit diese Markierungen. Deshalb hat Adobe das kostenlose Plug-In MakeAccessible zum nachträglichen Erzeugen von Markierungen herausgebracht. Dieses gibt es allerdings nur für die Windows-Version von Acrobat 5.0. Die Markierungen verbessern übrigens auch den Export von PDF-Texten im RTF-Format. ENFOCUS: EZ-PDF aufgekauft (A / **)Die Firma Enfocus hat von der Pleite gegangenen Firma Acquired Knowledge die Rechte am Programm EZ-PDF gekauft. Das Programm erleichert die Erzeugung von PDF-Dateien mit dem Distiller über einen Druckertreiber. Laut Peter Camps von Enfocus soll es demnächst eine neue Version geben. Ausserdem wird die Integration der Technologie in die bestehenden Produkte von Enfocus überprüft. APPLE: MacOS X und PDF? (M / ***)Apple hat in Boston nicht selbst ausgestellt, sondern nur eine Reihe von Technologie-Seminaren veranstaltet. Ich habe am Seminar über MacOS X und PDF teilgenommen und war in zweierlei Hinsicht geschockt. Erstens über das Unwissen des Referenten und zweitens über die schlechte Implementierung von PDF in MacOS X. PDF ist v.a. für die Bildschirm-Ausgabe und die Ansteuerung von dummen Inkjet-Druckern gedacht, aber nicht für Highend-PDF. Unbeantwortet blieb auch meine Frage, ob man aus MacOS X überhaupt PostScript abspeichern könne... CIP4: JDF-Spezifikation 1.0 freigegeben (P / ***)Auf einer Pressekonferenz wurde (endlich) die endgültige Version 1.0 der Spezifikation des Job Definition Formates (JDF) von CIP4 freigegeben. JDF wurde ein Jahr zuvor in Boston zum ersten Mal von Adobe, Agfa, Heidelberg und MAN-Roland angekündet. Inzwischen sind die Rechte an das CIP4-Konsortium übergeben worden, dem mittlerweile über 70 Mitglieder angehören (u.a. auch PrePress-Consulting).
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