Ausdruck
erfolgt nicht in 100% der Seitengrösse
Q: Beim Ausdrucken auf einem
Laser- oder Inkjetdrucker werden die Seiten leicht verkleinert.
Wie kann man das verhindern?
A: Man muss nur im Acrobat-Druckmenü
die Option "Seitengrösse" (Acrobat 4.0) resp.
"Grosse Seiten auf Papiergrösse verkleinern" (Acrobat
5.0) AUSschalten. Denn sonst wird der in der Drucker-PPD definierte
Papierrand beim Ausdrucken berücksichigt und die Seite entsprechend
verkleinert.
Nachträgliche
Reduktion der Auflösung
Q: Kann man die Auflösung
der Bilder in einem PDF-Dokument nachträglich reduzieren,
damit die PDF-Datei auch im Internet verwendet werden kann?
A: Es gibt mehrere Acrobat-Plugins,
die diese Aufgabe übernehmen können. Zum Teil erlauben
diese auch die Kompression zu erhöhen:
Man kann natürlich auch in
eine PostScript-Datei drucken und diese mit anderen Einstellungen
nochmals distillieren. Dabei muss die Options "Font-Untergruppen"
unbedingt ausgeschaltet werden. Falls die Originaldatei bereits
Verknüpfungen und Lesezeichen enthalten hat, müssen
die alten Seiten mit der hohen Auflösung durch die neuen
Seiten mit der kleineren Auflösung ersetzt werden (Dokument>Seiten
ersetzen...) damit die Verknüpfungen und Lesezeichen nicht
nochmals neu angelegt werden müssen.

.pdf-Datei
aus PC wird auf Mac nicht erkannt
Q: PDF-Dokumente, die auf
einem PC erzeugt wurden oder vom Internet heruntergeladen wurden,
werden von Programmen auf dem Mac nicht erkannt.
A: Auf dem Mac werden die
Dateiformate nicht mit der Dateiendung (.pdf) identifiziert),
sondern mit Hilfe des Type-Eintrages in den Dateiressourcen.
Dieser Eintrag kann mit Hilfe des kleinen Tools Type
--> 'PDF ' durch Drag&Drop nachträglich hinzugefügt
werden.

Automatische
Einträge in Dokumentinfo
Q: Ich muss sehr viele PDF-Dokumente
erzeugen und möchte, dass bei jedem Dokument automatisch
einige Einträge in der Dokumentinformation (z.B. Autor)
vorgenommen werden.
A: Dies kann elegant mit einer
Prolog-Datei im Distiller realisiert werden. Erstellen Sie mit
einem Texteditor eine Datei namens "prologue.ps" mit
folgendem Inhalt:
[/Title (Mein Titel)
/Author (Mein Name)
/Subject (Mein Stichwort)
/Keywords (Meine Schluesselworte)
/DOCINFO pdfmark
Beim Distiller 4.0 müssen
sich die "prologue.ps" und "epliogue.ps"
(mit "ue"!) im Ordner "../Distillr/Data"
(Windows) bzw. "..:Distiller:Data" (Mac OS) befinden.
Befinden sich die Prolog- und Epilog-Dateien auf derselben Ebene
wie die Ordner "In" und "Out" eines überwachten
Ordners , werden sie anstelle derer verwendet, die sich im Data-Ordner
befinden. Auf der Erweiter-Karte des Distillers muss dann die
Option "Prolog/Epilog verwenden" aktiviert werden.
Weitere Infos hier...

Pixelbild
für den Bildschirm - Vektoren für den Ausdruck
Q: Von einem Katalog eines
Kunden sollen PDF-Seiten erzeugt werden. Das Logo der Firma ist
in Illustrator als EPS erzeugt worden. Aus der CD sollen die
Seiten ausgedruckt werden und auf dem Bildschirm betrachtet werden.
Das Logo ist im Ausdruck dank der Vektordefinition natürlich
super, auf dem Bildschirm aber eher bescheiden. Der Kunde stellt
die Anforderung, beides optimal zu gestalten. Gibt es da eine
Möglichkeit? Wenn ich ein EPS nehme, geht das Logo im PDF
zu, wenn ich ein Tiff nehme, ist das Logo auf dem Bildschirm
gut, im Ausdruck aber natürlich zackig. Kann ich es steuern,
dass auf dem Bildschirm ein Pixelbild, im Ausdruck aber im Hintergund
ein Vektorlogo liegt, das dann ersetzt wird oder gibt es sonst
eine Möglichkeit?
A: Mit einem Trick kann man
dies recht einfach erreichen:
1. Import der EPS-Datei in PhotoShop.
Dabei werden die Vektoren in ein Pixelbild in der
gewünschten Auflösung konvertiert. Sichern als PDF-Bild.
2. Anlegen einer Schaltfläche
im PDF-Dokument über dem Vektor-Logo.
Diese Schaltfläche darf keine Umrandung haben und die Option
bei
Sichtbar muss "Auf dem Bildschirm, aber nicht beim Drucken"
lauten. Als
Symbol wird das PDF-Bild geladen.
Auf dem Bildschirm sieht man nun
das Pixellogo und beim Drucken wird das
Vektorlogo ausgegeben.
Der Nachteil ist, dass das Logo
nun zweimal im PDF-Dokument abgespeichert ist und
daher doppelt Platz einnimmt. (Aber wer Schönheit will,
muss leiden...)

Beibehalten der Rasterwinkel bei
vorseparierten Dateien.
Q: Wir möchten gerne separiertes
PostScript in PDF konvertieren. Bei der Ausgabe der Farbauszüge
aus PDF werden aber alle Farben mit 45 Grad ausgegeben!
A: Die einzelnen Farbauszüge
sind in der PDF-Datei eigentlich alles schwarze Seiten und die
werden normalerweise mit einem Rasterwinkel von 45 Grad ausgegeben.
Man muss deshalb die Rasterparameter aus der PS-Datei ins PDF-Dokument
übernehmen. Dies wird im Distiller 4.0 mit der Option "Halbtoninformationen
beibehalten" steuert. Dann muss man aber noch dafür
sorgen, dass diese eingebetteten Rasterparameter bei der Ausgabe
auch wirklich berücksichtigt werden. Dies wird im Druckmenü
von Acrobat 4.0 festgelegt, indem man die Option "Halbtonraster
von Drucker verwenden" AUSschaltet.

Prolog/Epilog mit überwachten
Ordnern.
Q: Im Distiller 4.0 ist bei den
Parametern für überwachte Ordner die Option "mit
Prolog/Epilog konvertieren" immer grau, egal was bei den
normalen Einstellungen angewählt ist.
A: Zur Aktivierung der Prolog/Epilog-Dateien
in überwachten Ordnern muss man einen Trick benutzen:
-- Definition einer Joboptions-Datei mit aktivierter Option "Prolog/Epilog
verwenden" in den normalen Distiller-Einstellungen
-- Im Fenster "überwachte Ordner" wird diese Joboptions-Datei
mit
"Einstell. laden" dem gewünschten Ordner zugewiesen.
(Die Option ist
zwar grau, aber aktiviert und funktioniert auch.)
Beim Distiller 4.0 müssen
sich die "prologue.ps" und "epliogue.ps"
(mit "ue"!) im Ordner "../Distillr/Data"
(Windows) bzw. "..:Distiller:Data" (Mac OS) befinden.
Befinden sich die Prolog- und Epilog-Dateien auf derselben Ebene
wie die Ordner "In" und "Out" eines überwachten
Ordners , werden sie anstelle derer verwendet, die sich im Data-Ordner
befinden.

Unscharfe Strichbilder.
Q: Die Strichbilder in meinen PDF-Dokumente
sind am Bildschirm unscharf.
A: Schuld daran ist die Antialiasing-Funktion,
die bei Acrobat standardmässig eingeschaltet ist. Diese
wirkt auf Schriften und Strichbilder. Bei Schriften hat sie meist
positive Auswirkungen (entfernen des Treppenstufeneffektes) aber
bei Strichabbildungen kann es vorkommen, dass die Bilder verschwommen
wirken und erst beim hineinzoom klarer werden. In diesem Fall
muss man den Anwender auffordern, die Option "Text und Bilder
glätten" in Datei>Grundeinstellungen>Allgemein...
auszuschalten. Leider ist dies keine Dokumenteigenschaft, sondern
eine Programmpräferenz, deshalb muss sie jeder Anwender
auf seinem Rechner individuell ausschalten.

Startdokument verschwindet immer
beim Aufruf eines anderen PDF-Dokumentes.
Q: Für unsere CD-ROM haben
wir ein Startdokument gemacht, von der man alle andere PDF-Datei
aufrufen kann. Beim Anklicken einer Verknüpfung mit dem
Vorgang "Datei öffnen" wird das Startdokument
aber immer automatisch geschlossen. Wenn der Anwender das aufgerufene
Dokument wieder schliesst, ist das Startdokument dann leider
verschwunden.
A: Verantwortlich für dieses
Verhalten ist die Option "Verknüpfungen zu anderen
Dokumenten im gleichen Fenster öffnen" in Datei>Grundeinstellungen>Allgemein...
Diese Option ist standardmässig eingeschalten und muss deaktiviert
werden. Leider ist dies keine Dokumenteigenschaft, sondern eine
Programmpräferenz, deshalb muss sie jeder Anwender auf seinem
Rechner individuell ausschalten.
Es gibt aber ab Acrobat 4.0 eine
Möglichkeit, diese Einstellung mit Hilfe des folgenden JavaScript-Befehls
auszuschalten:
app.openInPlace = false
Am besten wird diese Zeile im Startdokument
in einen neuen Eintrag im Menü Werkzeuge>Formulare>Dokument-JavaScripts...
eingetragen. Dieses JavaScript wird dann bei jedem Laden des
Dokumentes ausgeführt und schaltet die lästige Grundeinstellung
aus.

Dateien von CD-ROM auf Harddisk
installieren.
Q: Wir suchen für eine CD-ROM-Produktion
ein PlugIn für den Reader 4, das
ebenso wie Netscape oder Explorer durch Anklicken einer Abbildung
auf einer
PDF-Seite die Möglichkeit des Downloads anbietet und durchführt.
Acrobat
bietet leider nur die Möglichkeit das File zu öffnen,
was uns aber zu weit
geht. Kennen Sie vielleicht ein solches PlugIn?
A: Ein solches PlugIn kenne ich
nicht, aber ich kenne einen Trick, wie Sie das Gewünschte
erreichen können.
Sie müssen die Dateiein, die
von der CD auf der lokalen Harddisk installiert werden, als selbstextrahierende
Archive auf der CD abspeichern. Dazu kann man auf dem Mac das
Programm DropStuff oder StuffIt Deluxe von Aladdin (erzeugt SEA-Dateien)
und unter Windows die Software WINZIP Self Extractor benutzen
(erzeugt EXE-Dateien).
http://www.aladdinsys.com/dropstuff/macindex.html
http://www.winzip.com/winzipse.htm?wzt
Wenn man einen Link auf ein solches
Archiv anklickt, wird der Anwender gefragt, wo die dekomprimierten
Dateien abgespeichert werden sollen.
Das Verfahren hat den Nachteil,
dass man bei Hybrid-Systemen (Win und Mac) die Daten zweimal
abspeichern muss. Dafür sind die Daten komprimiert.
Ich habe dieses Verfahren auf meiner
Seminar-CD zum Installieren von PlugIns etc. erfolgreich eigesetzt.

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